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Organisationen stehen vor einer Herausforderung: Strategische Entscheidungen unter Unsicherheit treffen, ohne zu wissen, welche Zukünfte plausibel sind. Workshop-Szenarien liefern schnelle Ergebnisse, aber selten die Tiefe für tragfähige Strategien. Klassische Szenario-Projekte bieten Tiefe, kosten aber sehr viel Geld und dauern Monate. Szenario-Arbeit war bisher entweder unerschwinglich oder zu wenig fundiert. Youngk hat ein Szenario-System aufgesetzt, das dieses Problem löst.
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Realutopie Mensch-Maschine
Menschena beschäftigen sich mit Zeit mit einem Thema und genießen die Gruppenarbeit. So bilden sich Arbeits- und Interessengrupppen über den Workshop hinaus.
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Demokratisierung durch KI-gestützte Effizienz
Wir positionieren uns bewusst zwischen extrem ressourcenintensiven Analyse-Projekten (50-100k EUR, 6-9 Monate) und oberflächlichen Workshop-Szenarien: Analytische Tiefe bei maximaler Zugänglichkeit, ab vier Wochen Laufzeit. Dein Zugang für bessere Zukünfte-Arbeit entsteht durch intelligente Standardisierung, die individuell anpassbar bleibt.
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Beyond KI-Mainstream-Bias
Typische KI-Tools reproduzieren Mainstream-Zukunftsbilder. Wir haben das systematisch umgangen: Durch die Art, wie wir Research standardisiert haben, erhält die Maschine einen guten Mix aus Mainstream und Spekulation. Durch menschliche Qualitätssicherung an entscheidenden Stellen bleiben Szenarien spannend, streitbar und relevant.
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Flexible Standardisierung
Zu Projektbeginn definieren wir gemeinsam aus bewährten Standardfragen (narrative Beschreibung, Akteur*innen, Alltagssituationen, Chancen-Risiken-Matrix etc) plus euren individuellen Schwerpunkten das Template. Relevante Szenarien entstehen durch systematisches Research, Dator-Archetypen und menschliche Qualitätssicherung an entscheidenden Stellen. Der Prozess ist standardisiert – die Ergebnisse individuell. Es fühlt sich am Ende wie eure Szenarien an.
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Anschlussfähigkeit statt Endprodukt
Das Besondere an unserer Mensch-Maschine-Utopie: Durch KI-gestützte Effizienz entsteht Raum für das, was wirklich zählt – die Gestaltung. Während klassische Projekte alle Ressourcen in die Analyse stecken, öffnen wir bewusst Räume für Anschlussformate: Worldbuilding macht Szenarien visuell erlebbar. Partizipative Workshops verankern sie organisational. Kommunikationsmaßnahmen machen sie diskursiv wirksam. Das Ergebnis: Szenarien werden nicht geliefert und abgelegt, sondern entwickelt und lebendig gehalten.
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Der achtwöchige Szenario-Strategie-Prozess ist unser Kernangebot – mit der Balance aus analytischer Tiefe und partizipativer Ownership. Je nach Bedarf lässt sich die Intensität der Begleitung anpassen oder der Prozess durch kürzere Sprints oder umfassendere Transformations-Begleitung variieren.
Woche 1 - 2
Umfassende Grundlegung Tiefgehende Stakeholder-Interviews und systematisches Research aus multiplen Perspektiven. CustomGPT-Setup mit erweiterter Wissensdatenbank. Kickoff-Workshop zur präzisen Zielschärfung. Definition eines umfassenden Ergebnis-Templates mit erweiterten Fragestellungen.
Woche 3-5
Iterative Szenario-Entwicklung Systematische Szenario-Konstruktion mit zwei Feedback-Schleifen. Live-Workshop zur partizipativen Vertiefung. Narrative Ausarbeitung mit mehr Zeit für Abstimmung und Anpassung. Template-Justierung nach ersten Erkenntnissen.
Woche 6-8
Strategische Vertiefung & Finalisierung Dedizierter Strategie-Workshop zur Ableitung konkreter Handlungsfelder. Entwicklung strategischer Narrative. Umfassende Dokumentation mit Visualisierungen. Übergabe-Workshop mit finaler Durchsprache.
Nach Woche 8
3-4 tiefgehend ausgearbeitete Szenarien nach eurem Template. Umfang: 30-40 Seiten mit Visualisierungen. Dieser Prozess erreicht etwa 90% der analytischen Tiefe klassischer Analyse-Szenarien – mit Fokus auf eure Ownership und hocheffiziente Prozesse. Es bleiben mehr Ressourcen für Zukunftsgestaltung.
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Dieser Service richtet sich an Organisationen beim ersten Szenario-Projekt, die professionell starten wollen, an erfahrene Nutzer*innen, die ihr Budget nicht nur in Analyse sondern auch Transformation investieren wollen, und an Innovation Hubs oder Strateg*innen unter Zeitdruck. Die größte Herausforderung: Balance zwischen KI-Effizienz und strategischer Tiefe. KI übernimmt Mustererkennung und systematische Variation, Menschen bleiben unverzichtbar für Plausibilitätsprüfung und Narrativbildung. Ein weiterer Lernpunkt: Partizipative Workshops schaffen Ownership – Szenarien, an denen Stakeholder*innen mitarbeiten, werden zu strategischen Referenzpunkten statt in Schubladen zu landen.
Referenzen:
GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft: Szenario-Entwicklung zum Disruptionspotenzial von KI und Large Language Models im Versicherungsvertrieb. In drei Monaten entstanden drei fundierte Szenarien mit Chancen-Risiken-Matrix, die direkt in verbandspolitische Positionierung und Mitglieder-Kommunikation einflossen. Jedes Szenario enthielt: narrative Beschreibung, zentrale Akteur*innen, regulatorische Implikationen, Kundenperspektive, drei Alltagssituationen, Chancen-Risiken-Matrix, archetypische Dynamik nach Dator, Policy-Implikationen.
Social Design Futures (Lehrauftrag): Szenario-Entwicklung mit Designstudierenden zu wünschbaren Zukünften sozial-ökologischer Transformation. Die entwickelten Szenarien wurden durch Worldbuilding visuell aufbereitet und in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert. Hier ging es nicht um Marktanalyse, sondern um utopisches Denken als Planungsinstrument – und darum, abstrakte Zukunftsbilder durch physische Exponate für ein breites Publikum erlebbar zu machen.
Zukünfte ohne Überreichtum (freies Youngk-Projekt, in Entwicklung): Entwicklung von Zukunftsbildern zu sozialer Ungleichheit und Aufstiegschancen – mit Fokus auf Zukunftsbilder für eine Welt ohne Milliardäre. Hier geht es darum, Welten zu imaginieren, die strukturelle Zusammenhänge und Möglichkeiten zeigen, wenn es keinen Überreichtum mehr gibt. Interessierte können sich bei der Ausgestaltung beteiligen.
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Jonas Drechsel
Zukunftsforscher
KRITISCHE ZUKUNFTSFORSCHUNG
REALE UTOPIEN
HALTUNG & IMPACT
MISSIONSORIENTIERUNG
KREATIVWIRTSCHAFT
WÜNSCHBARE ZUKÜNFTE
Jonas ist studierter Zukunftsforscher, neugieriger Generalist und erfahrener Projektmanager. Seine Mission: wünschbare Zukünfte wahrscheinlicher machen. Methoden sind für ihn Mittel zum Zweck – bevorzugt konzipiert er passgenaue Projekte. Jonas realisierte Futures4Europe für die EU, moderierte Workshops für BUND oder ECF, war Researcher für VW- oder WDR-Zukunftsreports und entwickelte das Missionswerkstatt-Projekt für D2030 e. V., wo er im Vorstand sitzt. Er initiierte die Community für kritische Zukunftsforschung. Als Robert Jungk-Stipendiat forschte er zu „Möglichkeiten als Bedingung für andere, utopische Zukünfte“. Würde er rappen, hieße er wohl YoungJ.
Georg Jänchen
Designer
Eco Social Design
Worldbuilding
Post Branding
Digital Design
Purpose Strategy
Partizipation
Georg studierte Eco Social Design in Bozen und ist seit drei Jahren als Freelancer in Berlin am Start. Mit Youngk verwirklicht er seinen Wunsch, aktiv an sinnvollen, regenerativen Wirtschaftsweisen zu arbeiten. Neben seinem intensiven Forschungsprojekt zur Landwirtschaft der Zukunft in Südtirol, leitete Georg zuletzt das Worldbuilding für das Missionswerkstätten-Projekt, realisierte zahlreiche Marken und Web Projekte und gestaltete partizipative Workshops. Er moderiert und hält Vorträge. Georgs Vorliebe für alternative Zukünfte spiegelt sich in seiner Liebe für Subkultur wider. Hätte er nicht schon einen besseren DJ-Namen, hieße er wohl YoungFlex.


